Σχολαστικὸς καθ’ ὕπνους ἧλον πεπατηκέναι δόξας, τὸν πόδα περιέδησεν. ἑταῖρος δὲ αὐτοῦ πυθόμενος τὴν αἰτίαν καὶ γνούς, δικαίως, ἔφη, μωροὶ καλούμεθα. διὰ τί γὰρ ἀνυπόδητος κοιμᾶσαι;
Auf Hierokles beruht wohl Lehmann, Exilium melancholiae, T, Nr. 55, S. 244 und schließlich auch Merkens, I, S. 180 ff., Nr. 210.
525.
In Nr. 40 (Serbisch, S. 64; Kroatisch. S. 39; Nawadir, S. 43) antwortet Buadem, der behauptet hat, er kenne das Verborgene, dem ungläubigen Richter, der ihn gefragt hat, was er in diesem Augenblicke denke: »Du hältst mich für einen Betrüger.« Ausführlicher erzählt Abdirabbihi im Kitab al ikd al farid, (Basset in der RTP, XIX, S. 311):
Man führte einen Menschen, der sich für einen Propheten ausgab, vor al Mamun[24], und der Chalif sagte: »Hast du ein Zeichen?« »Ja; ich weiß, was du denkst.« »Und was denke ich?« »Daß ich ein Lügner bin.« »Du hast recht,« sagte Mamun und ließ ihn ins Gefängnis werfen.
Nach einigen Tagen ließ er ihn holen und sagte zu ihm: »Hast du eine Offenbarung?« »Nein.« »Warum nicht?« »Ins Gefängnis kommen die Engel nicht.« Der Chalif begann zu lachen und ließ ihn frei.
Ebenso steht die Geschichte auch in Abschihis Mustatraf, (Basset in der RTP, XIII, S. 232); eine der unsern entsprechende Version hat Roda Roda, S. 73. Eine sehr hübsche persische Variante bringt Kuka, S. 174:
A person claimed to be a prophet. He was asked by some persons to give some sign of prophetship. He said, »Let every one of you think upon something, and I shall be able to tell you your thoughts.« They said, »we have each thought of something. Now tell us our thoughts.« He replied, »Well, all of you are thinking that I am a fool, and that I am telling you a falsehood.« They acknowledged that for once he was right in his conjecture.
Ähnlich kehrt Frage und Antwort in dem größten Teile der Erzählungen von den drei Fragen wieder, deren bekanntestes Beispiel Bürgers Kaiser und Abt, ist; vgl. dazu die oben zu Nr. 70 angegebene Literatur.