»Imiaruf,« schrie die Eule.
Dscheha verfolgte sie immer weiter, bis er sie in dem Gemäuer vor sich hatte. Sie entwischte ihm wieder; aber Dscheha fand in dem Gemäuer einen Schatz.
»Du glaubst,« sagte er nun zu der Eule, »daß ich ein Dieb bin wie du? ich, ich stehle nicht; ich werde nur nehmen, was mir gebührt.« Und er zählte seine fünfundzwanzig Realen ab und steckte sie zu sich; dann ging er heim.
Als er zu Hause angelangt war, sagte er zu seiner Mutter: »Mutter, das ist das Geld von dem, dem ich den Ochsen verkauft habe.« Und er fügte bei: »Ich selber habe mit meinen eigenen Händen die fünfundzwanzig Realen aus dem Schatze genommen.«
»Mein Sohn,« sagte die Mutter, »gehn wir zu ihm.«
»Mutter, wenn du willst, so gehn wir hin; ich fürchte aber, daß du ihn bestehlen wirst.«
»Pfui, mein Sohn! Deinem Freunde, zu dem wir als Gäste kommen, dem werde ich etwas stehlen!«
»Also gut; komm, gehn wir.«
In aller Eile kochte sie nun Bohnen und Eier und buk Kuchen. Als sie dann das Dörfchen verließen, warf sie die Bohnen über Dscheha; er las sie auf und sagte: »Mutter, es regnet Bohnen.«