Telegramm.

Abgang aus Adana den 18. Mai 1915.
Ankunft in Pera den 18. Mai 1915.

An Deutsche Botschaft, Konstantinopel.

Die gesamte armenische Bevölkerung im Wilajet Adana ist durch das Vorgehen der Regierung aufs äußerste geängstigt. Hunderte von Familien sind verbannt worden, die Gefängnisse sind überfüllt. Heute früh haben wieder mehrere Hinrichtungen stattgefunden.

Durch ihr barbarisches Vorgehen schädigt die Regierung offensichtlich die Interessen des Landes. Die Deutsche Orientbank, die insbesondere erheblich geschädigt ist, bat mich dafür einzutreten, daß die Verschickung der Armenier eingestellt werde.

Büge.

59.

(Kaiserliches
Konsulat Erzerum.)

Telegramm.

Abgang aus Erzerum den 18. Mai 1915.
Ankunft in Pera den 18. Mai 1915.