[7] Zohrab, der erste Rechtsanwalt von Konstantinopel, und die namhaftesten Führer der Daschnakzagan, Aknuni und Wartkes, wurden erst einige Zeit später verhaftet und ebenfalls nach Ajasch gebracht, Zohrab und Wartkes nach Diarbekr weitertransportiert, wo sie vor ein Kriegsgericht gestellt werden sollten.
[8] Von den etwa 600 Verhafteten sind 8 wieder freigelassen worden. Die andern sind spurlos verschwunden. Zohrab und Wartkes sind auf dem Wege nach Diarbekr in der Gegend von Urfa ermordet worden.
[9] Vgl [Nr. 307]. Die Pforte bedient sich noch der alten Bezeichnung Bombe statt des modernen Ehrennamens Handgranate, um die Stimmung nihilistischer Attentate zu erzeugen. Es waren in der Tat alte von der Polizei ausgegrabene Bomben aus der Zeit Abdul Hamids.
[10] In Wahrheit hatten die Armenier von Wan keinerlei Verbindung mit Rußland. Ebensowenig waren in Cilicien Aufstände „mit englischem Gelde“ angezettelt worden. „Keinerlei derartige Spuren habe ich... entdecken können.“ (Konsul Rößler, Aleppo, 12. April 1915.)
[11] Frhr. von Wangenheim war erkrankt und am 20. Juli auf Urlaub nach Deutschland gereist.
[12] Siehe [Anhang Nr. 4].
[13] Siehe [Anhang Nr. 4].
[14] Außer Konstantinopel nur noch Smyrna (Aidin). H.
[15] Vgl. [Anhang Nr. 4]. H.
[16] „Vérité sur le mouvement révolutionnaire arménien et les mesures gouvernementales.“ Pag. 11.