Wie nun die Dämmerung anbrach, ließ irgend eine Gottheit die ganze Fläche des Tapodo in immer hellerem Glanze erstrahlen und kam bis dorthin wo der ehrwürdige Samiddhi weilte. Dort angelangt stand sie beiseite, und beiseite stehend sprach sie den ehrwürdigen Samiddhi also an:
»Kennst du, o Mönch, des Glücksäligeinsamen Stämpel und Abzeichen?«
»Nein, o Bruder, ich kenne des Glücksäligeinsamen Stämpel und Abzeichen nicht: du aber, Bruder, kennet du des Glücksäligeinsamen Stämpel und Abzeichen?«
»Auch ich, o Mönch, kenne nicht des Glücksäligeinsamen Stämpel und Abzeichen: kennst du aber, o Mönch, den glücksäligeinsamen Sang?«
»Nein, o Bruder, ich kenne den glücksäligeinsamen Sang nicht: du aber, Bruder, kennst du den glücksäligeinsamen Sang?«
»Auch ich, o Mönch, kenne nicht den glücksäligeinsamen Sang; erforsche du, Mönch, des Glücksäligeinsamen Stämpel und Abzeichen, erfasse du, Mönch, des Glücksäligeinsamen Stämpel und Abzeichen, bewahre du, Mönch, des Glücksäligeinsamen Stämpel und Abzeichen: sinnreich ist, o Mönch, des Glücksäligeinsamen Stämpel und Abzeichen, urasketenthümlich.«
{331} Also sprach jene Gottheit. Als sie das gesagt, war sie alsbald verschwunden.
Wie es nun Tag geworden, begab sich der ehrwürdige Samiddhi dorthin wo der Erhabene weilte. Dort angelangt bot er dem Erhabenen ehrerbietigen Gruß dar und setzte sich seitwärts nieder. Seitwärts sitzend erzählte da der ehrwürdige Samiddhi dem Erhabenen Wort um Wort die ganze Begegnung, die er mit jener Gottheit gehabt hatte. Dann sprach er also:
{332} »Gut wär’ es, o Herr, wollte mir der Erhabene des Glücksäligeinsamen Stämpel und Abzeichen aufweisen.«