LOMASAKAṈGIYO
Das hab’ ich gehört. Zu einer Zeit weilte der Erhabene bei Sāvatthī, im Siegerwalde, im Garten Anāthapiṇḍikos.
Um diese Zeit nun weilte der ehrwürdige Lomasakaṉgiyo im Lande der Sakker, bei Kapilavatthu, im Park der Feigenbäume.
{341} Da ließ nun bei einbrechender Dämmerung Candano[174] der Göttersohn die ganze Umgegend des Feigenparkes in immer hellerem Glanze erstrahlen und kam bis dorthin wo der ehrwürdige Lomasakaṉgiyo weilte. Dort angelangt stand er beiseite, und beiseite stehend sprach er den ehrwürdigen Lomasakaṉgiyo also an:
»Kennst du, o Mönch, des Glücksäligeinsamen Stämpel und Abzeichen?«
»Nein, o Bruder, ich kenne des Glücksäligeinsamen Stämpel und Abzeichen nicht: du aber, Bruder, kennst du des Glücksäligeinsamen Stämpel und Abzeichen?«
»Auch ich, o Mönch, kenne nicht des Glücksäligeinsamen Stämpel und Abzeichen: kennst du aber, o Mönch, den glücksäligeinsamen Sang?«
»Nein, o Bruder, ich kenne den glücksäligeinsamen Sang nicht: du aber, Bruder, kennst du den glücksäligeinsamen Sang?«
»Ich kenne, o Mönch, den glücksäligeinsamen Sang.«
»Woher denn aber, Bruder, kennst du den glücksäligeinsamen Sang?«