Das hab’ ich gehört. Zu einer Zeit weilte der Erhabene im Lande der Sakker, bei Kapilavatthu, im Park der Feigenbäume.
Da begab sich denn Mahāpajāpatī die Gotamidin mit einem neuen Stücke Tuches zum Erhabenen hin, bot ehrerbietigen Gruß dar und setzte sich seitwärts nieder. Seitwärts sitzend sprach nun Mahāpajāpatī die Gotamidin also zum Erhabenen:
»Dieses neue Stück Tuch, o Herr, hab’ ich für den Erhabenen selbst gesponnen, selbst gewebt: das möge, o Herr, der Erhabene von mir annehmen, aus Mitleid zu mir.«
Auf diese Bitte sprach der Erhabene Mahāpajāpatī der Gotamidin also zu:
»Der Jüngerschaft gieb es, Gotamī; giebst du ’s der Jüngerschaft, wirst du mich verehrt haben und die Jüngerschaft.«
{417} Und ein zweites Mal, und ein drittes Mal bat Mahāpajāpatī die Gotamidin den Erhabenen:
»Dieses neue Stück Tuch, o Herr, hab’ ich für den Erhabenen selbst gesponnen, selbst gewebt: das möge, o Herr, der Erhabene von mir annehmen, aus Mitleid zu mir.«
Und ein zweites Mal, und ein drittes Mal sprach der Erhabene Mahāpajāpatī der Gotamidin also zu:
»Der Jüngerschaft gieb es, Gotamī; giebst du ’s der Jüngerschaft, wirst du mich verehrt haben und die Jüngerschaft.«