[80] Die außerhalb des Textes angefügte Liste ist tertiäre Zuthat; das Intermezzo an sich apokryphe Improvisation. Doch braucht man darum den Begriff des paccekabuddho nicht etwa schlechthin als mythisch zu betrachten, darf ihn vielmehr im ächt antiken Sinne mit SOKRATES dahin auslegen, ὁτι τον σοφον αυτον αὑτῳ μαλιστα δει σοφον ειναι, wie er es im größeren Hippias als uralte Maxime giebt. Vergl. auch Lieder der Mönche S. 241 Anm.; und als Parallele hierzu die S. ROSALIA, Breviar. Rom. 4. Sept.

[81] Die Redner der Regenzeit sind irreguläre Asketen, die nur während dieser drei Monate Genossenschaften bilden. — Vergl. die 77. Rede, S. 316 der Uebersetzung.

Mit dem dvayaṃ, sāsavañcānāsavañca, S. 174–179, vergl. das mano dvividhaṃ, śuddhañcāśuddhañca, und dhyānaṃ saguṇaṃ nirguṇaṃ, Maitriśāṇḍilyādyup. Zum ariyamaggo, dem heiligen Wege, cf. den paramahaṃsamārgas der Upanischaden; auch PINDARS verwandten Ausdruck ει δε νοῳ τις εχει θνατων αλαθειας ὁδον, v. 103 der 3. Pythionike, sowie ECKHARTS »ûf dem wege stên zur êwigen sêlikeit«, p. 128.

Der Titel der Rede ist von ungefähr dem Cātvāriṃśam brāhmaṇam, das Pāṇinis kannte, beigeordnet. — Nach Form und Gehalt verschieden, aber quasi quossum analog ist des IACOBUS SARUGENSIS dritte Homilie mit der Auflösung der Zahl Vierzig in vier Elemente u. a. m., alter Ueberlieferung folgend, beschäftigt, bei ZINGERLE S. 29–36. »Quadragenarium numerum ueteres magna obseruatione colebant«, hat AGRIPPA richtig bemerkt.

[82] Zur Offenbarung: nämlich der Ordensregel; und zwar im Herbste, am Ende der Regenzeit, zum letzen Mal vor Beginn der Wanderschaft. Vergl. die 108. Rede, S. 86, und die 65., S. 167 der Uebersetzung. — Eine gleiche Einrichtung hatte S. FRANCESCO alljährlich für Pfingsten getroffen.

Im allgemeinen zur Mondnacht cf. die 32. u. 146. Rede, Dīghanikāyo No. 2, Lieder der Mönche v. 1234. Der ganze Zauber der herbstlichen Lunarien, wie er da und sonst mit ein paar Strichen angedeutet, ist in eine Gemme Kālidāsas’ meisterhaft eingeschnitten, Ṛtusaṃhāram III, 22:

S̀aradi kumudasaṉgād vāyavo vānti śītā,

vigatajaladavṛndā digvibhāgā manojñaḥ,

vigatakaluṣam ambhaḥ śyānapaṉkā dharitrī,