Der Erste bin ich in der Welt,

Das letzte Leben leb’ ich,

Und nicht mehr giebt es Wiedersein.‹

{237} Dass aber, o Herr, der Erwachsame alsbald nach der Geburt also das gewaltige Wort spricht, eben das hab’ ich mir, o Herr, als erstaunliche, außerordentliche Eigenschaft des Erhabenen gemerkt.

»Von Angesicht hab’ ich es, o Herr, vom Erhabenen gehört, von Angesicht vernommen: ›Wann da, Ānando, der Erwachsame aus dem Leibe der Mutter hervorkehrt, erhebt sich wiederum in der Welt mit ihren Göttern, mit ihren bösen und heiligen Geistern, mit ihrer Schaar von Priestern und Büßern, Göttern und Menschen, ein unermesslich mächtiger Glanz, überstrahlend sogar der Götter göttliche Pracht.[121] Und auch die Zwischenwelten, die traurigen, trostlosen, finsteren, finster umnachteten, wo selbst dieser Mond und diese Sonne, die so mächtigen, so gewaltigen, mit ihrem Scheine nicht hindringen, auch dort erhebt sich ein unermesslich mächtiger Glanz, überstrahlend sogar der Götter göttliche Pracht. Die aber dort als Wesen weilen, die erschauen in diesem Glanze sich selber und sagen: ‚Andere sind es ja noch der Wesen, die hier weilen!‘ Diese zehntausendfache Welt aber wankt und erbebt und erzittert, und es erhebt sich aus ihr ein unermesslich mächtiger Glanz, überstrahlend sogar der Götter göttliche Pracht.‹ Dass aber, o Herr, wann da der Erwachsame aus dem Leibe der Mutter hervorkehrt, ein solcher Glanz erscheint, eben das hab’ ich mir, o Herr, als erstaunliche, außerordentliche Eigenschaft des Erhabenen gemerkt.«

»Wohlan denn, Ānando, so magst du auch diese Eigenschaft des Vollendeten als erstaunlich und außerordentlich dir merken: da steigen, Ānando, Gefühle dem Vollendeten bewusst auf, bewusst halten sie an, bewusst gehn sie unter; steigen Wahrnehmungen bewusst auf, bewusst halten sie an, bewusst gehn sie unter; steigen Gedanken bewusst auf, bewusst halten sie an, bewusst gehn sie unter. Eben das ist, Ānando, eine Eigenschaft des Vollendeten, die du als erstaunlich und außerordentlich dir merken magst.«

{238} »Dass freilich, o Herr, Gefühle dem Erhabenen bewusst aufsteigen, bewusst anhalten, bewusst untergehn; Wahrnehmungen bewusst aufsteigen, bewusst anhalten, bewusst untergehn; Gedanken bewusst aufsteigen, bewusst anhalten, bewusst untergehn: auch das hab’ ich mir, o Herr, als erstaunliche, außerordentliche Eigenschaft des Erhabenen gemerkt.«

Also sprach der ehrwürdige Ānando. Zugestimmt hatte der Meister. Zufrieden freuten sich jene Mönche über das Wort des ehrwürdigen Ānando.[122]