{386} »Nicht hab’ ich, o Herr, die Zustimmung meiner Eltern erhalten, aus dem Hause in die Hauslosigkeit zu gehn.«
»Nicht nehmen, Raṭṭhapālo, Vollendete ohne Zustimmung der Eltern den Sohn auf.«
»Dann werd’ ich, o Herr, dahin wirken, dass mir die Eltern ihre Zustimmung nicht versagen sollen, aus dem Hause in die Hauslosigkeit zu gehn.«
Und Raṭṭhapālo der junge Edelmann stand von seinem Sitze auf, begrüßte den Erhabenen ehrerbietig, ging rechts herum und begab sich zu seinen Eltern. Dort angelangt sprach er also zu ihnen:
»Mutter, Vater! So ich da wirklich die vom Erhabenen dargelegte Lehre verstehe, geht es nicht wohl, wenn man im Hause bleibt, das völlig geläuterte, völlig geklärte Asketenthum Punkt für Punkt zu erfüllen. Ich wünsche, mit geschorenem Haar und Barte, mit fahlem Gewande bekleidet, aus dem Hause in die Hauslosigkeit zu ziehn: gestattet mir, dass ich fort vom Hause in die Hauslosigkeit gehe!«
Auf diese Worte sprachen die Eltern zu Raṭṭhapālo dem jungen Edelmann also:
»Du bist, o Raṭṭhapālo, unser einziges, theures, geliebtes Kind, in Freuden erwachsen, in Freuden auferzogen: du weißt, o Raṭṭhapālo, nichts von Leiden. Komm’ denn, lieber Raṭṭhapālo: iss und trink’ und ergetze dich![147] Du kannst essen und trinken und dich ergetzen und fröhlich genießen und Gutes thun und dich damit zufriedengeben. Wir gestatten dir nicht, aus dem Hause in die Hauslosigkeit, zu gehn! Sogar der Tod ließe uns deinen Verlust nicht willig ertragen: wie sollten wir dich erst lebendig aus dem Hause in die Hauslosigkeit ziehn lassen?«
{387} Und ein zweites Mal, und ein drittes Mal sprach Raṭṭhapālo der junge Edelmann also zu seinen Eltern:
»Mutter, Vater! So ich da wirklich die vom Erhabenen dargelegte Lehre verstehe, geht es nicht wohl, wenn man im Hause bleibt, das völlig geläuterte, völlig geklärte Asketenthum Punkt für Punkt zu erfüllen. Ich wünsche, mit geschorenem Haar und Barte, mit fahlem Gewande bekleidet, aus dem Hause in die Hauslosigkeit zu ziehn: gestattet mir, dass ich fort vom Hause in die Hauslosigkeit gehe!«
Und ein zweites Mal, und ein drittes Mal sprachen die Eltern zu Raṭṭhapālo dem jungen Edelmann also: