Und vierundachtzigtausend Jahre haben sie die Spiele der Jugend gespielt, {414} vierundachtzigtausend Jahre sind sie Kronprinz gewesen, vierundachtzigtausend Jahre haben sie als König geherrscht, und vierundachtzigtausend Jahre haben sie, eben hier im Mangohaine Makhadevos als Büßer weilend, das Asketenleben geführt.
Und sie harrten auf den vier heiligen Warten aus, und gelangten, bei der Auflösung des Körpers, nach dem Tode, in heilige Welt.
Nimi war der letzte von diesen Königen, ein gerechter und wahrer König, auf dem Rechte ruhend, ein großer König, der das Recht zur Geltung brachte bei Priestern und Hausvätern, bei Bürgern und Bauern, der den Feiertag feierte bei Vollmond und Neumond und beiden Vierteln.
Als da einst, Ānando, die Dreiunddreißig Götter im Saal der Säligen zu Rathe beisammensaßen, erhob sich unter ihnen die Rede:
›Gesegnet sind die Videher, hochgesegnet ist das Videherreich, wo Nimi herrscht, als gerechter und wahrer König, auf dem Rechte ruhend, ein großer König, der das Recht zur Geltung bringt bei Priestern und Hausvätern, bei Bürgern und Bauern, der den Feiertag feiert bei Vollmond und Neumond und beiden Vierteln.‹
Da wandte sich denn, Ānando, Sakko der Götterherr also an die Dreiunddreißig Götter:
›Wünschet ihr etwa, Würdige, Nimi den König zu sehn.‹
›Wir wünschen es, Würdiger, Nimi den König zu sehn.‹
Um diese Zeit nun, Ānando, hatte Nimi der König — es war ein Feiertag, Vollmond — gebadeten Hauptes, feiernd, oben auf der Zinne seines Palastes Platz genommen. Da verschwand nun, Ānando, Sakko der Götterherr, so schnell wie etwa ein kräftiger Mann den eingezogenen Arm ausstrecken oder den ausgestreckten Arm einziehn mag, {415} aus dem Himmel der Dreiunddreißig und erschien vor König Nimi. Und er sprach also zu ihm:
›Segen dir, großer König, hoher Segen dir, großer König! Die Götter, großer König, der Dreiunddreißig sitzen im Saal der Säligen beisammen und singen dein Lob: ‚Gesegnet sind die Videher, hochgesegnet ist das Videherreich, wo Nimi herrscht, als gerechter und wahrer König, auf dem Rechte ruhend, ein großer König, der das Recht zur Geltung bringt bei Priestern und Hausvätern, bei Bürgern und Bauern, der den Feiertag feiert bei Vollmond und Neumond und beiden Vierteln.‘ Die Götter, großer König, der Dreiunddreißig möchten dich sehn! Und so werd’ ich dir, großer König, das tausendjochige Rossegespann herabsenden[158]: wolle besteigen, großer König, den himmlischen Wagen, ohne Bangen.‹