»Bist du wohl, Dhanañjani, recht beflissen?«

»Und wie, o Sāriputto, sind wir recht beflissen, die wir Vater und Mutter zu ernähren, Weib und Kind zu ernähren, Knecht- und Dienergesinde zu ernähren haben, die wir Freunden und Genossen Freundes- und Genossendienste zu leisten, Verwandten und Vettern Verwandten- und Vetterdienste zu leisten haben, den Gästen Gastfreundschaft gewähren, den Manen Manendienst, den Göttern Gottesdienst, dem König Königsdienst darbringen müssen, und auch den Körper da hegen und pflegen sollen!«

»Was meinst du wohl, Dhanañjani: es habe da einer um Vater und Mutter willen falsch und unrecht gelebt, und wegen seines falschen und unrechten Lebens verfiel’ er der Hölle höllischen Wächtern; wär’ es dem etwa gegönnt: ›Ich habe um Vater und Mutter willen falsch und unrecht gelebt: lasst mich von hinnen, höllische Wächter!‹, oder wär’ es etwa seinen Eltern gegönnt: ›Er hat unseretwillen falsch und unrecht gelebt: {605} lasst ihn von hinnen, höllische Wächter!‹?«

»Das wohl nicht, o Sāriputto! Wie er auch jammerte ließen ihn da die höllischen Wächter zur Hölle fahren.«

»Was meinst du wohl, Dhanañjani: es habe da einer um Weib und Kinder willen falsch und unrecht gelebt, und wegen seines falschen und unrechten Lebens verfiel’ er der Hölle höllischen Wächtern; wär’ es dem etwa gegönnt: ›Ich habe um Weib und Kindes willen falsch und unrecht gelebt: lasst mich von hinnen, höllische Wächter!‹, oder wär’ es etwa seinem Weibe und Kinde gegönnt: ›Er hat unseretwillen falsch und unrecht gelebt: lasst ihn von hinnen, höllische Wächter!‹?«

»Das wohl nicht, o Sāriputto! Wie er auch jammerte ließen ihn da die höllischen Wächter zur Hölle fahren.«

»Was meinst du wohl, Dhanañjani: es habe da einer um der Knechte und Diener willen, um der Freunde und Genossen, Verwandten und Vettern, um der Gäste willen, habe um der Manen, um der Götter, um des Königs willen falsch und unrecht gelebt, und wegen seines falschen und unrechten Lebens verfiel’ er der Hölle höllischen Wächtern; wär’ es dem etwa gegönnt: ›Ich habe um jener willen falsch und unrecht gelebt: {606} lasst mich von hinnen, höllische Wächter!‹, oder wär’ es etwa jenen gegönnt: ›Er hat unseretwillen falsch und unrecht gelebt: lasst ihn von hinnen, höllische Wächter!‹?«

»Das wohl nicht, o Sāriputto! Wie er auch jammerte ließen ihn da die höllischen Wächter zur Hölle fahren.«

»Was meinst du wohl, Dhanañjani: es habe da einer um den Körper zu hegen und zu pflegen falsch und unrecht gelebt, und wegen seines falschen und unrechten Lebens verfiel’ er der Hölle höllischen Wächtern; {608} wär’ es dem etwa gegönnt: ›Ich habe um den Körper zu hegen und zu pflegen falsch und unrecht gelebt: lasst mich von hinnen, höllische Wächter!‹, oder wär’ es etwa den anderen für ihn gegönnt: ›Er hat um den Körper zu hegen und zu pflegen falsch und unrecht gelebt: lasst ihn von hinnen, höllische Wächter!‹?«

»Das wohl nicht, o Sāriputto! Wie er auch jammerte ließen ihn da die höllischen Wächter zur Hölle fahren.«