[138] König Kikī, der Kṛtī rājā der Purāṇen, wird ständig in Legenden, wie Vessantarajātakam i. in., als Zeitgenosse Kassapos angeführt. — Kikī-, Kṛtī-rājā entspricht unserem ‚König Karl‘, von der selben Wurzel kṛ karoti.

[139] Lies mit dem siam. Texte paṇḍumudikassa; vorher, mit den anderen Mss und TRENCKNER, khādaniyam bhojaniyam. — Reis lieben die Inder bekanntlich als vorzüglichste Nahrung: »Den reinen Reis, der Kraft verleiht«, wie es in den Liedern der Mönche v. 842 heißt. So nennt auch HOMER αλφιτα μυελον ανδρων, Mehl das Mark der Männer, Od. II, 290.

[140] Um kein lebendes Wesen zu verletzen. — Lies na musalena, sahatthā paṭhaviñ ca khanati.

[141] Lies paṭivibhattāni.

[142] Ghaṭīkāros nomen gentile: Der vom Seher Bhagu abstammt. Vergl. Dīghanikāyo No. 24.

Im 408. Jātakam wird gleichfalls ein Hafner mit ‚Bhaggaver‘ angesprochen.

[143] Vergl. die Legende vom magischen Obdach des Mucalindo, im Mahāvaggo I, 3, und Mahāvastu vol. III. p. 301. Auch die Olympier sind vor Niederschlägen immer geborgen, da ihr Saal ὡς ὑπερνεφη ουτε νιφεται ουτε κατομβρειται, nach EUSTATHIUS, Comm. ad Il, I, v. 420.

[144] Siyā bis ahosiṃ ist kommentarielle Jātakam-Interpolation; die ganze Rede apokryphe Sage. Schon im ersten Jahrhundert vor Chr. in das nordbuddhistische Saṃskṛt des Mahāvastu übersetzt, vol. I. p. 317–335: theils wörtlich genau, theils freilich recht missverständlich — e. g. p. 321 wo ovaṭṭikāya (von varti) parāmasitvā halsbrecherisch in kṛkāṭikāyāṃ gṛhya verzerrt wurde — theils auch mahāyānisch multipliziert, verfälscht und ausgeschmückt.

[145] Vergl. den alten Spruch, im Aitareyabrāhmaṇam II, 32, 3: Cakṣur vā etad yajñasya yat tūṣṇīṃśaṃsaḥ, »Denn das Auge ist es der Andacht: die stille Verehrung.«