[251] Der letzte Theil dieses Zwiegesprächs, S. 601–604, erinnert formal, in der großartigen Monotonie, an die eddischen Fragen und Antworten, besonders im Alvíssmál.

[252] Der Name Esukārī von Pāṇinis erwähnt IV, 2, 54.

[253] Lies pāpiyaṃso und seyyaṃso (= śreyas, n.); dies haben auch die siṇh. Ausgaben des Dhp in v. 43.

[254] Von dem Inhalte dieser und ähnlicher Reden giebt Asoko einen meisterhaften Auszug, auf dem 1. Śiddāpurer Edikte, I. 4–5: Pakamasa hi iyaṃ phale: no hīyaṃ sakye mahātpen’eva pāpotave, kāmaṃ tu kho khudakena pi pakamamiṇeṇa vipule svage sakye ārādhetave, entsprechend unserem Texte: Suddakulā ce pi... pabbajito hoti, so cādi ārādhako hoti ñāyaṃ, dhammaṃ kusalam.

[255] Es sei hier bemerkt, dass die »Dreiunddreißig Götter« bereits im ältesten Ṛgvedas, als Summe der schlechthin weltlichen Götter, genannt werden, nämlich im neunten Buche, 92, 4: viśve devās: traya ekādaśasaḥ. Desgleichen in der Bṛhadāraṇyakopaniṣat III, 9, 1, 3: trayastriṃśattveva devā iti. Cf. noch MACDONELLS Vedic Mythology p. 19 (BÜHLERS Grundriss III. 1 A), und BÖTHLINGK in den Berichten der königl. sächs. Ges. d. Wissensch. vol. 51 p. 33.

Ein Kuriosum ist es, dass JAKOB BÖHME in der »Philosophischen Kugel« seinem Gotte κατ’ εξοχην die Zahl 33 gegeben hat; vielleicht auf PLATONS τριτον περι τα τριτα zurückzuführen, von dem CLEMENS ALEXANDRINUS im V. Buche der Stromata spricht, vielleicht auch auf die avestischen 33 Amṣaspands, Yaśna I, 33: zunächst aber wohl auf den gnostischen Christus als [dreiund]dreißigfachen Erlöser, dessen Erdenjahre je eine himmlische Geisteraeon doketisch symbolisieren.

[256] Cf. Anm. 14. — PINDAR, fragm. 104: Τι θεος; ὁ τι το παν.

[257] Lies mit dem siam. Texte kālakato va brahmaloke upapanno. Vergl. die Meisterrede im Saṃyuttakanikāyo vol. V, p. 408–410.

Der kurzen Begrüßung der Jünger unter sich, S. 615, steht nach außen der solemne Empfangsgruß gegenüber, so zu sagen der feierliche Königsgruß, wie er z. B. in der letzten Rede des vorhergehenden Buches ausgesprochen, rājā... vandati, appābādham... phāsuvihāram pucchati, und der zu Beginn der Bairāter Inschrift wörtlich wiederkehrt, wo Asoko als König von Magadhā, ganz wie vor ihm Bimbisāro und Pasenadi von Kosalo, den Mönchen zunächst ehrerbietigen Gruß darbringt, lājā... abhivādemānaṃ āhā, und Gesundheit und Wohlsein wünscht, apābādhataṃ ca phāsuvihālataṃ ca, um erst dann auf Wichtiges überzugehn.