65.
Siebenter Theil
Fünfte Rede
BHADDĀLI
Das hab’ ich gehört. Zu einer Zeit weilte der Erhabene bei Sāvatthī, im Siegerwalde, im Garten Anāthapiṇḍikos. Dort nun wandte sich der Erhabene an die Mönche: »Ihr Mönche!« — »Erlauchter!« antworteten da jene Mönche dem Erhabenen aufmerksam. Der Erhabene sprach also:
»Ich nehme, ihr Mönche, einmal des Tages Nahrung zu mir: einmal des Tages Nahrung, ihr Mönche, zu mir nehmend wahr’ ich mir Gesundheit und Frische, Munterkeit, Stärke und Wohlsein. So nehmet auch ihr denn, Mönche, einmal des Tages Nahrung zu euch: einmal des Tages Nahrung, ihr Mönche, zu euch nehmend werdet auch ihr Gesundheit und Frische, Munterkeit, Stärke und Wohlsein euch wahren.«[45]
Auf diese Worte sprach der ehrwürdige Bhaddāli zum Erhabenen also:
»Ich, o Herr, vermag es nicht, einmal des Tages Nahrung zu mir zu nehmen: nur einmal des Tages Nahrung zu mir zu nehmen möchte mich verdrießen, möchte mich gereuen!«
»Dann also, Bhaddāli, magst du wo man dir Speise giebt einen Theil dort verzehren und einen Theil mitnehmen und später verzehren: {438} auch also, Bhaddāli, darf Speise dich fristen.«