»Das nicht, o Herr!«
»So wisst ihr denn, Mönche, dass ich also die Lehre gezeigt habe: Da empfindet einer irgend ein wohliges Gefühl und ihm mehren sich die unheilsamen Dinge und mindern sich die heilsamen, und wieder einer empfindet irgend ein wohliges Gefühl und ihm mindern sich die unheilsamen Dinge und mehren sich die heilsamen; da empfindet einer irgend ein wehes Gefühl und ihm mehren sich die unheilsamen Dinge und mindern sich die heilsamen, und wieder einer empfindet irgend ein wehes Gefühl und ihm mindern sich die unheilsamen Dinge und mehren sich die heilsamen; da empfindet einer irgend ein weder wohlig noch wehes Gefühl und ihm mehren sich die unheilsamen Dinge und mindern sich die heilsamen, und wieder einer empfindet irgend ein weder wohlig noch wehes Gefühl und ihm mindern sich die unheilsamen Dinge und mehren sich die heilsamen.«
»Freilich, o Herr!«
»Gut, ihr Mönche. Hätt’ ich das, ihr Mönche, nicht erkannt, nicht gesehn, nicht gefunden, nicht offenbar gemacht, nicht weise gefasst: ›Da empfindet einer irgend ein wohliges Gefühl und ihm mehren sich die unheilsamen Dinge und mindern sich die heilsamen‹, wüsst’ ich das nicht und spräche: ›Derartiges wohlige Gefühl sollt ihr lassen‹, würde mir denn solches, ihr Mönche, zukommen?«
»Allerdings nicht, o Herr!«
»Weil ich nun aber das, ihr Mönche, erkannt, gesehn, gefunden, offenbar gemacht, weise gefasst habe: ›Da empfindet einer irgend ein wohliges Gefühl und ihm mehren sich die unheilsamen Dinge und {476} mindern sich die heilsamen‹, darum sag’ ich: ›Derartiges wohlige Gefühl sollt ihr lassen.‹ — Hätt’ ich das, ihr Mönche, nicht erkannt, nicht gesehn, nicht gefunden, nicht offenbar gemacht, nicht weise gefasst: ›Da empfindet einer irgend ein wohliges Gefühl und ihm mindern sich die unheilsamen Dinge und mehren sich die heilsamen‹, wüsst’ ich das nicht und spräche: ›Derartiges wohlige Gefühl sollt ihr gewinnen‹, würde mir denn solches, ihr Mönche, zukommen?«
»Gewiss nicht, o Herr!«
»Weil ich nun aber das, ihr Mönche, erkannt, gesehn, gefunden, offenbar gemacht, weise gefasst habe: ›Da empfindet einer irgend ein wohliges Gefühl und ihm mindern sich die unheilsamen Dinge und mehren sich die heilsamen‹, darum sag’ ich: ›Derartiges wohlige Gefühl sollt ihr gewinnen.‹ — Hätt’ ich das, ihr Mönche, nicht erkannt, nicht gesehn, nicht gefunden, nicht offenbar gemacht, nicht weise gefasst: ›Da empfindet einer irgend ein wehes Gefühl und ihm mehren sich die unheilsamen Dinge und mindern sich die heilsamen‹, wüsst’ ich das nicht und spräche: ›Derartiges wehe Gefühl sollt ihr lassen‹, würde mir denn solches, ihr Mönche, zukommen?«
»Gewiss nicht, o Herr!«
»Weil ich nun aber das, ihr Mönche, erkannt, gesehn, gefunden, offenbar gemacht, weise gefasst habe: ›Da empfindet einer irgend ein wehes Gefühl und ihm mehren sich die unheilsamen Dinge und mindern sich die heilsamen‹, darum sag’ ich: ›Derartiges wehe Gefühl sollt ihr lassen.‹ — Hätt’ ich das, ihr Mönche, nicht erkannt, nicht gesehn, nicht gefunden, nicht offenbar gemacht, nicht weise gefasst: ›Da empfindet einer irgend ein wehes Gefühl und ihm mindern sich die unheilsamen Dinge und mehren sich die heilsamen‹, wüsst’ ich das nicht und spräche: ›Derartiges wehe Gefühl sollt ihr gewinnen‹, würde mir denn solches, ihr Mönche, zukommen?«