Abb. 452. Musikbande eines Sultans aus Uganda.
Das Leben der Negerkinder Ostafrikas spielt sich meistens recht sorglos ab, denn auch hier kennt man eine Reihe Spiele, an denen die Kleinen sich wie bei uns vergnügen. Die Jungen rotten sich zu kleinen Trupps im Dorfe zusammen und treiben ihr Wesen: sie bauen Hütten, formen Sandkuchen, nehmen Schießübungen mit kleinen Bogen und Pfeilen vor, machen Lärm auf der Trommel, lassen Kreisel tanzen und anderes mehr, während die Mädchen sich aus Lumpenbündeln oder Ton höchst einfache Puppen zurechtmachen, die sie nach dem Vorbilde ihrer Mütter besorgen. Bei vereinzelten Stämmen tritt allerdings frühzeitig der Ernst des Lebens an die Kinder heran; sie müssen den Eltern beim Hüten des Kleinviehs, mit Wasserholen und durch sonstige Hilfeleistung an die Hand gehen.
Phot. H. H. Johnston.
Abb. 453. Masaifrau.
Die Mädchen der Masai begnügen sich mit wenigen Armbändern. Wenn sie aber in die Ehe treten, legen sie dicke, schwere Ärmel aus Eisenspiralen an, auch rupfen sie sich die Augenbrauen aus und rasieren sich das Kopfhaar.
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GRÖSSERES BILD
Phot. A. C. Hollis.
Abb. 454. Tanz der Eingeborenen von Mombassa,