Da kam der böse Riese. Er wollte das Kind fangen. Er sprang auch schnell in das Haus, aber da er sehr groß war, durchbohrte ihn die spitzige Stange, und in einigen Minuten war der böse Riese tot.

Jetzt konnte er nie wiederkommen. Jetzt konnte er das Kind nie fortnehmen, und die Eltern waren sehr froh, daß er tot war. Sie küßten das liebe Kind und sagten zu Loge:

»Danke, Loge, danke tausendmal. Sie sind gut, Loge. Sie haben uns gut geholfen und jetzt sind wir froh, sehr froh, denn wir haben den Knaben, den lieben Knaben, und der Riese kann ihn nie mehr nehmen.«

[6.] Der Pfeifer von Hameln.[(6)]

Hameln ist eine schöne, kleine Stadt im Norden Deutschlands. Die Leute von Hameln sind gut, und sie sagen immer: »Unsere Stadt Hameln ist eine wunderschöne, kleine Stadt. Keine Stadt in Deutschland ist so schön, als unsere wunderschöne Stadt!«

Die Einwohner (Leute) von Hameln sind glücklich (froh). Sie sind alle sehr glücklich. Aber einmal waren sie nicht glücklich, nein, sie waren sehr traurig. Sie waren so traurig, weil Mäuse (eine Maus, zwei Mäuse), viele Mäuse in die Stadt gekommen waren. Mäuse und Ratten waren überall. Die Mäuse waren in allen Häusern (ein Haus, zwei Häuser), und sie fraßen das Korn. Ja, die Mäuse und Ratten fraßen alles.

Dann sagten die Hausfrauen: »Die Mäuse müssen fort. Ja, wir müssen diese Mäuse los werden.«

Die Männer (ein Mann, zwei Männer) sagten es auch, und endlich sagten alle Einwohner von Hameln:

»Ja wohl, diese bösen Mäuse müssen wir los werden.«

Die Männer gingen alle in das Stadthaus, und da sprachen sie lange, lange zusammen. »Wie können wir die Mäuse los werden?« fragten sie alle, aber sie konnten kein gutes Mittel finden, um die Mäuse loszuwerden.