»Die Prinzessin soll mein Weib werden!« rief der Astrolog. »Ich habe sie ja entdeckt!«
»Nein, sie soll mein Weib werden!« rief der Dieb, »denn ich habe sie gestohlen!«
»Ach nein; sie soll meine Frau werden!« rief der Jäger. »Ich habe den Drachen getötet.«
»Still!« rief der Schuster, »sie soll meine Gemahlin werden, denn ich habe das Loch in dem Boote ausgebessert, und wäre ich nicht da gewesen, wäret ihr alle ertrunken!«
Als sie in den Palast kamen, sagten sie dem König, daß er zwischen ihnen entscheiden solle, und er sagte:
»Nun, ich habe die Prinzessin dem Manne versprochen, der sie finden würde. Darum soll sie den Astrologen heiraten. Aber da Sie alle redlich mitgeholfen, soll jeder von Ihnen ein Viertel (¼) meines Reiches zu eigen haben.«
Die vier Brüder waren mit dieser Entscheidung zufrieden, und lebten glücklich, jeder in seinem eigenen Reiche. Der alte Vater wohnte im Frühling bei dem Schuster, im Sommer bei dem Diebe, im Herbst bei dem Jäger, und im Winter bei dem Astrologen, und überall war er gut aufgehoben, und hatte alles was er sich nur wünschen konnte, so lange er lebte.
Kleine Gedichte.
1. Ehre Vater und Mutter.
Was der Vater will,