Der junge Mann sagte zu dem Priester: »Guter Priester, nehmen Sie Ihr Gebetbuch. Hier ist das schöne, junge Mädchen, und hier bin ich. Wir wollen Mann und Frau sein. Trauen Sie uns, guter Priester, trauen Sie uns.«

»Gut,« sagte der Priester, »ich will euch trauen!« und der gute Priester nahm sein kleines Gebetbuch und traute den armen jungen Mann und das schöne Mädchen. Sie waren Mann und Frau.

Dann sagte der Priester: »O, es war gut, sehr gut, daß mein Hahn so laut krähte und mich so früh aufweckte!«

»Ja,« sagte der junge Mann, »es war sehr gut. Sie wachten auf, und Sie kamen hierher in die Kirche, und trauten mich mit dem traurigen Mädchen. Das Mädchen weinte und molk die braune Kuh. Die braune Kuh plagte den bösen Hund. Der böse Hund plagte die Katze. Die Katze fraß die kleine Maus. Die Maus fraß das gute Korn, das Korn, das Jakob kaufte. Das Korn war im Hause, in dem schönen, neuen Hause, das Jakob gebaut hatte.«

Der junge Mann und das schöne Mädchen gingen nach Hause. Der Priester ging auch in sein Haus und sagte: »Ende gut, alles gut!«

[2.] Die drei Schläfer.[(2)]

Die Stadt Bonn ist eine schöne Stadt, die Stadt Bonn ist auch eine alte Stadt, und die Stadt Bonn steht am Rhein. Bonn ist jetzt eine große Stadt, aber Bonn war einmal eine kleine, eine sehr kleine Stadt.

Bonn hat jetzt viele Einwohner (Männer, Frauen und Kinder), aber einmal hatte die Stadt Bonn nicht so viele Einwohner.

Es waren einmal drei Männer in Bonn. Diese drei Männer waren jung, sehr jung. Diese drei Männer waren auch träge, sehr träge.

Diese drei Männer wollten nur schlafen, sie wollten immer schlafen.