Forbachs ältestes Haus.

Zur Zeit, wo die Gegend von Forbach noch eine Wildniß war, stand darin einsam der Schramberger Hof, von dem jetzt allein der Keller übrig ist. Als der Hofbauer einen Sohn bekam, ließ er ihn erst nach acht Jahren in Rothenfels taufen, wofür er dem Pfarrer ein Kalb mitbrachte.

97.

Verwünschung.

Ein Mann von Forbach wollte aus seiner Bergscheuer bei der Wolfsgrube Heu holen und traf dort einen ausgeschriebenen Wilderer. Derselbe bat ihn, ihm Brod herzubringen, was der Mann auch versprach und ihn da warten hieß. Statt Brodes brachte er aber Bewaffnete mit und nahm den Wilderer gefangen. Für dessen Einlieferung erhielt er beim Oberamt zwanzig Gulden Blutgeld auf rothes Tuch ausgezahlt. Ehe der Wilderer hingerichtet wurde, sprach er zu dem Manne: »Weil du mich so schändlich verrathen hast, sollst du nicht mehr die Sonne anschauen!« Diese Verwünschung ging sogleich in Erfüllung, und der Mann mußte bis zu seinem Tode stets unter sich sehen.

98.

Der Wolfsstein.

Auf dem Happersberge ward einmal ein weidender Ochse von einem Wolf angefallen. Er nahm ihn aber auf die Hörner und drückte ihn so lange an einen Felsen, bis er (der Wolf) todt war. Seit dieser Zeit wird der Felsen der Wolfsstein genannt.

99.

Knorr.