Schapire, Rosa: Klaus Groth und Otto Speckter, in Kunst und Künstler 1909, VII, S. 547/50.

Schapire, Rosa: Otto Speckters Lithographie aus dem Jahre 1848, in der Zeitschrift für Bücherfreunde, 1911, III, S. 33, mit einer Tafel.

Singer, H. W.: Allgemeines Künstlerlexikon, 3. Aufl. Bd. 4, S. 316. Frankfurt a. M., Rütten & Löning, 1901.

Speckter, Maria Auguste, geb. Bergeest, Familienchronik Otto Speckter. (Manuskript.)

Zimmermann, E.: Geschichte der Lithographie in Hamburg, S. 44/50. Hamburg, Adler, 1896.

Bibliographie
der von Otto Speckter illustrierten, im Buchhandel erschienenen Werke

Die nachfolgende Bibliographie, welche ursprünglich nur des Künstlers Hauptwerke enthielt und für meine eigenen Zwecke eingerichtet war, habe ich auf Wunsch des Herrn Professor Ehmcke erweitert, und verdanke ihm außer dieser Anregung auch eine Reihe von Titeln, namentlich Hamburgiensien. Leider hatte ich nicht die Zeit, die unbedingt nötig ist, um ein so schwieriges Kapitel erschöpfend zu bearbeiten. Alles mußte binnen weniger Monate geprüft und gebucht werden, und an ein systematisches Suchen, wie ich es sonst liebe, war daher wenig zu denken, besonders, da auch andere Arbeiten ähnlicher Art mich gleichzeitig beschäftigten. Trotzdem hoffe ich, daß mein Verzeichnis nichts Wesentliches vermissen lassen wird. Eine Bibliographie Speckters gab es bisher nicht, und manches wird den Sammlern darin neu sein.

Meine besondere Vorliebe für den Meister rührt daher, daß er Unvergängliches für die Kinderwelt geschaffen hat, Bilderbücher, welche nie ihren Wert verlieren werden, und die in meiner Sammlung von Jugendliteratur einen Ehrenplatz einnehmen. Heys Fabeln z. B. sind allen guten Deutschen bekannt, und nicht nur des Textes wegen. Jedermann kennt auch die Bilder dazu, nicht aber den Namen des Künstlers. Es wird deshalb auch Nichtsammlern empfohlen, einen Blick in die Aufstellung der von Speckter illustrierten Bücher zu tun, namentlich aber, sich dieselben in unseren öffentlichen Sammlungen anzusehen, und wirkliches Können mit der heute sich breit machenden Scheinkunst zu vergleichen.

Sachlich habe ich zur Bibliographie zu bemerken, daß ich die Anordnung chronologisch vorgenommen habe, obwohl hierdurch manches Zusammengehörige getrennt wurde. Das Titelregister macht dies wieder gut, und wird beim praktischen Gebrauche die Übersichtlichkeit auch im allgemeinen erleichtern. Wiederholungen an dieser Stelle sollen der Sammlerwelt noch mehr entgegenkommen.