Die tröstende Nacht

O Nacht – du treue Trösterin!

Wenn ich auf meinem Lager zage,

So schwebst du vor das Fenster hin

Und hörst geduldig meine Klage.

Und wenn ins Kissen ich mit Stöhnen

Mein tränend Angesicht verhülle,

Hör ich auf einmal eine Fülle

Von Wohllaut mir zu Herzen tönen:

»Getrost, getrost! Ich bin ja hier!