[No. 13.]

Schillers Garten, angesehen von der Höhe über dem rechten Ufer der Leutra; der Brückenbogen führt zum Engelgatter. (S. [No. 2.]) Das Häuschen daran eine Gartenlaube, welche Schiller zur Küche verwandeln lies; das gerade entgegenstehende Eckgebäude errichtete Schiller als ein einsames Arbeitszimmer und hat darin die köstlichsten Werke zu Stande gebracht. Als das Grundstück nach seinem Ableben in andere Hände kam, verfiel das Gebäude nach und nach und ward im Jahr [1817?] abgetragen. An dem höher stehenden Wohnhaus sind die zwey oberen Fenster des Giebels merkwürdig. Hier hatte man die schönste Aussicht das Thal hinabwärts und Schiller bewohnte diese Dachzimmer.

Jetzt ist auf flacher Erde das Observatorium angebaut und das Ganze hat überhaupt ein völlig anderes Ansehen.

[No. 14.]

den 16. Mai.

Ansicht von Naschhausen, Orlamünde oben drüber; der Kirchweg hinauf mit uralten Linden bepflanzt, links herum geht es nach der Brücke über die Saale.

[No. 15.]

den 17. Mai.

Ehemalige Ansicht des Marmorbruches vor Hof; diese Felsparthie ist nunmehr auch ganz abgetragen und man sucht vergebens nach diesem ehemals interessanten Gegenstande.

[No. 16.]