Abb. 162. Brunnen bei Arriccia. Nach einer Originalphotographie. (Zu [Seite 88].)

Abb. 163. Auf dem Berge. Aus „Gesammeltes“. 1869. Verlag von Alphons Dürr in Leipzig. (Zu [Seite 89].)

Abb. 164. Mittagsruhe im Korn. 1861.
Aquarelle im Besitz des Herrn Cichorius in Dresden. (Zu [Seite 88].)

Abb. 165. Kinderszene. Aus „Gesammeltes“. 1868. (Zu [Seite 89].)

Vor allem schätzte er aber Goethe und Shakespeare, wie wir das aus seinen Aufzeichnungen schon ersahen. Eine besondere Vorliebe hatte er für die Romantiker, wie Tieck, Novalis, Clemens Brentano. Hier war die romantische Richtung aus der Zeit seiner Jugend bestimmend für sein ganzes Leben, wenn er auch in späteren Jahren sehr klar sah, was in jener Zeit krankhaft und gemacht war. Brentanos herrliches Fragment „Aus der Chronika eines fahrenden Schülers“ schätzte er ganz besonders; er hat dazu das prächtige Blatt „Die Laurenburger Els“ im „Gesammelten“ gezeichnet. Brentanos Märchen, herausgegeben von Guido Görres, vor allem das „Vom Rhein und dem Müller Radlauf“, die Romanzen vom Rosenkranz und die Aufzeichnungen der Visionen der Nonne von Dülmen, Katharina Emmerich, letztere wegen des Anregenden für die Darstellung der Leidensgeschichte Christi, interessierten ihn sehr. Den würdigen Matthias Claudius hatte er besonders ins Herz geschlossen; wie oft habe ich ihn rezitieren hören:

Wir stolzen Menschenkinder

Sind eitel arme Sünder