Und ganz wie Schatten in einem jener Kreise der Danteschen Hölle drängten die Menschen sich, und stiegen hinab und hinauf. Das halbe Dunkel veranlaßte alle, zu flüstern. Und fühlbar war die Anwesenheit eines Druckes in all dem leisen Gespräch.
Ich bemerkte Bekannte, hier waren Hero und Irene und Adamant und Dmitri und Lycius und alle und alle. Man begrüßte sich mit mir. Ich fragte Adamant:
— Was denkst du von all diesem?
Er antwortete mir:
— Ich denke, dies ist das Ultimatum. Dies ist das endliche Scheitern jener neuen Welt, die, vom Mittelalter an gerechnet, etwa drei Jahrtausende währte. Dies ist die Ära neuen Lebens, welche unsere Epoche mit den Zeiten des russisch-japanischen Krieges und den Feldzügen Karls des Großen im Sachsenlande in ein ganzes vereinigen wird. Wir aber, alle wir zwischen den zwei Welten werden von diesen gigantischen Mühlsteinen zu Staub zermalmt werden.
Ich ging nach oben. Der kaum beleuchtete Saal des Domes schien noch riesiger zu sein. Die Winkel verlängerten
sich ins Unendliche. Die Symbole unserer Feierlichkeiten wuchsen geheimnisvoll und verzerrt aus der Finsternis.
Im halben Lichte standen Gruppen von Menschen.
Irgendwo war eines Weibes hysterisches Weinen.
Man rief mich an. Es war Anastasia. Sie saß auf dem Fußboden. Ich ließ mich neben ihr hin. Sie ergriff meine Hand, sie, die gewöhnlich so verhaltene, selbst in den Stunden der Saturnalien, warf sich aufschluchzend an meine Brust und sagte: