Ein zweiter ungeduldiger Schmerzensruf folgte:
»Zum Kuckuck, wer schneidet mir denn meine Fühler ab?«
Zu gleicher Zeit rief Max, der sich rittlings auf den Totenkopf gesetzt hatte:
»Großzang, wenn du ihm nur ein einziges Glied am Körper läßt, bist du nicht länger mein Adjutant!«
Bei diesem ebenso unerwarteten als heftigen Angriff der Ameisen versuchte der abscheuliche Totenkopf sich nach Kräften zu wehren. Er schlug um sich und schleuderte dabei die armen Bienen umher, daß sie mit den Beinchen nach oben herumwirbelten.
Der Kampfplatz war eng, und die gespreizten Flügel des Totenkopfes versperrten den Weg. Aber schon hatte jemand an Abhilfe gedacht; denn siehe, einer der Flügel fiel ab, und gleich löste der zweite, dritte und vierte sich los. Das hatte Großzang mit seinen scharfen Zangen wahrlich gut gemacht.
Ohne Flügel und ohne Fühler wollte sich der Totenkopf auf dem einzigen Bein, das ihm geblieben war, aufrichten. Doch auch dieses zwickte Großzang unbarmherzig ab. Der verstümmelte Rumpf des Untiers lag nun da, ohne sich bewegen zu können. Im Nu hatte sich die Nachricht davon in alle Ecken und Winkel des Bienenstockes verbreitet, und ein hellstimmiger, unbeschreiblicher Siegesjubel brach los:
Viktoria! Viktoria!
Allen Lärm übertönend rief eine Stimme: