»Darauf gebe ich dir das Wort eines ehrlichen Käfers.«
»So bist du also ein Käfer?«
»Freilich, siehst du es nicht? Schau mal her!«
Der Bombardier spannte die Flügel aus und machte Max aufmerksam auf die besondern Merkmale seiner Gattung. Er besaß zwei außerordentlich feine Hautflügel zum Fliegen; diese lagen unter einem andern Flügelpaar von kräftiger Hornmasse wohl beschützt, wenn er sie nicht zum Fliegen brauchte.
»Diese Anordnung der Flügel«, erklärte der Bombardier, »findest du fast bei allen Käfern. Ich selber heiße Brachinus crepitans, aber die wenigsten Leute nennen mich bei meinem ehrlichen Namen, und sie schelten mich schlechthin Bombardier. Ich gehöre zur Familie der Laufkäfer. Wir haben unter unsern Brüdern die schönsten Deckflügel und glänzen schillernd in allen Farben.«
»Ihr könnt so schön sein, als ihr wollt«, bemerkte Max, »aber Erziehung habt ihr keine!!«
»Du spielst wohl auf den Dampf mit scharfem Geruch an, den wir aus unserem Hinterleib ausstoßen können?«
»Ein schöner Dampf!« rief Max, »schön scharf, ich danke!«
»Je nun, das ist meine Waffe! Sie schützt mich vor Angriffen und hilft mir, kleine Insekten zu erjagen.«