[17] Über Namen, Form und Verbreitung des Krapfenhengstes haben wir leider gar keine Auskunft finden können. Bei Schmeller findet sich das Gerät nicht erwähnt, und auch Grimm W. B. läßt uns im Stiche, während Bancalari, der zunächst Auskunft geben könnte, vor Jahresfrist gestorben ist. Wir müssen diese Frage also unbeantwortet lassen und ihre Lösung den Jüngern der Volkskunde und der Ethnologie überweisen.

[18] Bei dem Pfannenknecht H. ist die mittlere Gabel nicht beweglich, jedoch darf man das wohl nur auf eine gewisse Nachlässigkeit bei der Miniaturnachbildung zurückführen: das ganze Stück ist sehr mangelhaft gearbeitet.

[19] Zwei ganz einfache Stücke sind von Meringer abgebildet: Mitt. der Anthrop. Ges. in Wien. XXI. S. 108. Fig. 113 u. 114. Ein dem Pfannholz sehr ähnliches hölzernes Serviergerät, den braunschweigischen »Schöttelkranz« bildet R. Andree, Braunschweiger Volkskunde S. 189. Fig. 50 ab.

[20] Nur an einem Stücke ist jetzt die Gabel — noch dazu mit einer dem Gebrauche des Gerätes völlig widersprechenden Vierteldrehung — fest an den Bügel angelötet, man sieht aber noch deutlich die Bruchstelle des früheren Scharniergelenkes. — Bei einem von Meringer, Mitt. d. Anthrop. Ges. Wien. XXI, S. 107, Fig. 111 abgebildeten Stücke steht die Gabel fest, es ist infolgedessen auch nur dreibeinig.

[21] Mitt. d. Anthrop. Ges. in Wien. XXI, S. 107. Fig. 112. In dieser Abbildung ist, wohl der Deutlichkeit halber, das Stück etwas vom Zeichner vereinfacht. Das Wichtige sieht man aber recht gut daran, und auch der Eindruck der Ornamentik ist ungefähr getroffen.

[22] Mitt. d. Anthrop. Ges. in Wien XXX, S. 2b.

[23] Grimm, W. B. V, 47.

[24] S. o. Jahrg. 1900. S. 181.

[25] Nach Wright nennt er: crook or pot-hook (uncus).

[26] Ein drittes Stück des Museums hat Meringer a. a. O. XXI, S. 133, Fig. 150 abgebildet.