Christe tibi gratias,

Qui nos abunde satias

De bonis Rusticorum

Contra voluntatem eorum.

Es bleibt wol noch Raum, auch das Eselstestament (Fol. 214) mitzutheilen, welches schon von Maßmann im Anzeiger, IV, 185, kurz erwähnt ist. Der Gedanke ist sehr alt, doch in der Form des Schweinetestaments, das schon zu St. Hieronymus Zeiten die Schulkinder ergötzte und zuletzt von M. Haupt im Berliner Index lectionum 1860 ediert wurde. Den sterbenden Esel aber finden wir zuerst bei Feifalik a. a. O., S. 172, und in neueren Bearbeitungen bei Lambecius ed. Kollar II, 925 und bei H. Palm in den Abhandlungen der Schles. Gesellschaft 1862, Heft 2, S. 95. Hier lautet es, von all jenen abweichend, so:

Testamentum Asini.

Lamentatur Rusticus,

Dum infirmatur Asinus,

Vocibus cum lacrimis

Dixit circumstantibus