Geistliche Scherze des Mittelalters.
V.
Das zuletzt mitgetheilte strophische Gedicht ist sehr ernsthaften Inhalts und paßt somit nicht recht zu der Ueberschrift; nur durch seine Form ist es in diese Gesellschaft gekommen. Ich lasse ein zweites folgen, welches in der Handschrift unmittelbar vorhergeht und durch eine besonders heftige Feindschaft gegen die Mönche ausgezeichnet ist. Da noch nicht von Bettelmönchen die Rede ist, wird es wol noch dem zwölften Jahrhundert angehören.
De corrupto mundi statu Rhytmus.
Prohdolor confusio nascitur ant
Impia fit pietas, equitas in
Dolet amicitia quod sit inim
Rationis linea facta est in