Les Jardins du Roman de la Rose, comparés avec ceux des Romains et ceux du moyen âge, par M. Cénac-Moncaut. — La Chapelle de Sabar, à Tarascon-sur-Ariége, par M. Morel.
Mittheilungen der Gesellschaft für vaterländische Alterthümer in Basel. X. Der Kirchenschatz des Münsters zu Basel von Dr. Carl Burckhardt. (Schluß.) Mit 6 lithographirten Tafeln und 5 Holzschnitten. Basel. Bahnmaier’s Verlag (C. Detloff). 1867. 4.
In Folge einer im September ergangenen gedruckten Einladung fand am 19. October in Friedrichshafen eine Versammlung statt, auf welcher die Gründung eines Vereins für Geschichte des Bodensees und seiner Umgebung beschlossen und Oberamtsarzt Dr. Moll in Tettnang zum Vorsitzenden erwählt wurde. Jährlich einmal, und zwar im Herbste, wird eine Zusammenkunft der Vereinsmitglieder veranstaltet. Wichtige Abhandlungen, welche bei solcher Gelegenheit gehalten werden und ein allgemeines Interesse darbieten, kann der Verein im Druck erscheinen lassen. Eine regelmäßig erscheinende Zeitschrift wird aber nicht herausgegeben. Der Jahresbeitrag beträgt 1 fl., wofür die erscheinenden Druckschriften gratis verabfolgt werden.
Beiträge zur Geschichte der kurkölnishen Universität Bonn von Dr. C. Varrentrapp. Festgabe, dargebracht... vom Verein von Alterthumsfreunden im Rheinlande. Bonn, 1868. 4. XXIII. u. 53 Stn.
Internationaler Congress für Alterthumskunde u. Geschichte zu Bonn vom 14.–21. September 1868, veranstaltet von dem Vereine von Alterthumsfreunden im Rheinlande. Bonn, 1868. 4. 10 Stn.
Auf den 27. August hatte der Vorstand des Harzer Geschichtsvereins abermals eine Zusammenkunft auf der Waldmühle bei Kloster Michaelstein veranstaltet. Der Conservator des Vereins, Sanitätsrath Dr. Friedrich, legte der Versammlung das zweite Heft seiner Beiträge zur Alterthumskunde vor, welches die Beschreibung der in einem Todtenhügel bei Minsleben gefundenen Alterthümer enthält, eine Arbeit, die als mustergültig anerkannt wurde. Bei Aufgrabung des Kniggels bei Minsleben wurden gefunden: 46 unverbrannte Gerippe, mehrere wohlerhaltene und mit gebrannten Menschenknochen gefüllte Urnen und eine Menge zerbrochener Urnen, die den Randstücken nach auf 217 Stück schließen ließen; daneben werthvolle Steingeräthe und Steinwaffen, sowie, fast ohne alle Spur aus dem Bronzezeitalter, eine Anzahl eiserner Waffen und Geräthe; ferner ein Knochenstück mit interessanter Verzierung u. s. w.
Statuten und Mitglieder-Verzeichniß des Geschichts- und Alterthumsforschenden Vereins für Leisnig und Umgegend, gegründet den 5. März 1866. Leisnig 1867. 8. 8 Stn.
Mittheilungen desselben Vereins. I. Heft nebst 3 Tafeln Abbildungen. Zusammengestellt und im Auftrage des Vereins herausgegeben von Wilhelm Haan. Leisnig. 1868. 8.
Geschichtliches Vorwort. — Die adelige Bevölkerung der Stadt- und Amtsbezirke Döbeln und Leisnig im 13.–16. Jahrhundert, vom Cantor Hingst. — Eine Urkunde des Markgrafen Wilhelm von Meißen vom 27. September 1386, durch welche er den Rath zu Leisnig mit dem 3. Pfennige vom Stadtgerichte belehnt. Mitgeth. vom Adv. Rittergutsbes. Clauß. — Einiges über alte wendische Befestigungen, Baue und Ringwälle in der Umgebung von Leisnig. Vortrag des Dr. med. Müller. Mit Abbildungen. — Der Schrankaltar in der Gottesackerkirche St. Nicolai zu Leisnig. 1509. Beschrieben von Dr. Haan. — Mittheilungen über das Tuchmacherhandwerk zu Leisnig. Vorgetragen vom Stadtrath Dr. Adolf Mirus. — Das Adelsdiplom Kaiser Karl V. für Peter Apian (Bennewitz) vom Jahre 1541. Mitgetheilt von Dr. Ad. Mirus. — Sechs Citationen beziehendlich Excommunicationen des Bischofs zu Meißen etc. Original-Urkunden aus den Jahren 1490 bis 1494. Mitgeth. durch Hofrath Oberbibl. Dr. Gersdorf. — Beschreibung der in dem Superintendur-Gebäude zu Leisnig aufbewahrten Alterthümer von Dr. Haan. — Eine Holzsculptur aus der Stadtkirche zu Leisnig. Beschrieben von Dr. Haan. Mit Abbildung. — Mitgliederverzeichniß.
Vortrag über Unechtheit und Fälschung einiger wichtiger voigtländischer Urkunden, gehalten bei der Hauptversammlung des voigtländischen altherthumsforschenden Vereins, vom 6. August 1868, von Karl Freiherrn von Reitzenstein. Weida. 8. 32 Stn., mit 1 Stammtafel und 4 eingehefteten Siegel-Photographien.