v. E.
32) Repertorium der steierischen Münzkunde. Von Dr. Friedrich Pichler. I. und II. Band. Grätz. 1865. 1867. Commissions-Verlag von Leuschner und Lubensky’s Universitäts-Buchhandlung. 8. Je 248 Stn. Mit lith. Tafeln.
Der erste Band dieses fleißigen Werkes behandelt nach vorausgeschickter Einleitung über die Pflege der Numismatik in Steyermark die daselbst gefundenen keltischen und consularen Münzen, der zweite die der römischen und byzantinischen Kaiser. Jener beschreibt 115 keltische und 50 consularische nebst einigen ägyptisch-ptolemäischen und sicilischen Geprägen; dieser etwa 2300 der römischen und 24 der byzantinischen Kaiser unter Nachweisung der Fundorte, Angabe der Literatur u. s. w. Manche sonstige archäologische Beziehungen sind mit eingeflochten, von besonderem Interesse Beilagen über keltische Sprachdenkmäler in Orts-, Stamm- und Personen-Namen im Umfange der Grenzen des Landes. Was aber dem Werke bezüglich seines Hauptzweckes vor allem Werth verleiht, ist, daß es nicht mehr nach hergebrachter Weise die Münzen als bloße Curiositäten aufführt, sie allein nach ihrem äußeren Aussehen beschreibt, sondern auch als das behandelt, als was sie ursprünglich gegolten, ihren Werth festzustellen sucht. Den keltischen Münzen ist eine Tafel mit Abbildungen und eine Karte mit Bezeichnung der Fundstätten, eine solche in ausgedehnterem Maßstabe, mit Rücksicht auf die Entdeckung antiker Denkmäler überhaupt, auch den Kaisermünzen beigefügt.
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Aufsätze in Zeitschriften.
Das Ausland: Nr. 44 f. Vier esthnische Volksmärchen. (Michael Weske.)
Börsenblatt f. d. deutschen Buchhandel: Nr. 221. Zur Geschichte des Leipziger Buchhandels. Culturhistor. Skizze von Otto Moser. (Leipz. Tagbl.)
Illustr. Familien-Journal: Nr. 45 (779). Zur Geschichte des Claviers.
Die Gartenlaube: Nr. 44, S. 695. Die Martinsgans.