[78] Orig. ddo 1410, 16. Okt. im Egerer Stadtarchiv.
[79] Copie auf Papier im Egerer Stadtarchiv.
[80] Orig. auf Perg. im Egerer Archiv.
[81] Während der Belagerung von Neuhaus sollen sich die Bürger von Eger durch ihren tapferen Eifer hervorgethan und unter ihnen wieder die Mitglieder der Tuchmacher-Zunft, „als die den Vorzug gehabt haben“, besonders ausgezeichnet haben, weshalb ihnen vom Rathe der Gebrauch der Trompete bei Tanz und Festspielen gestattet wurde. So erzählt Pankraz Engelhard, der älteste Chronist von Eger, der um das Jahr 1560 seine „Chronika“ schrieb.
[82] Orig. ddo 27. Sept. im Egerer Stadtarchiv.
[83] Die Orig. dieser Urk. auf Perg. im Archiv zu Eger. — Ueberdies beriefen sich die Egerer auf K. Karls IV. Verordnungen.
[84] Die angezogenen Briefe im Stadtarchiv zu Eger.
[85] Diese weitläufige Berufungs-Urkunde wurde zunächst in deutscher Sprache verfaßt und alsbald behufs Ueberreichung in Rom ins Lateinische übersetzt. Sie liegt in beiden Fassungen im Egerer Stadtarchive vor. Der Schiedsspruch des Konrad Truchseß von Pommersfelden ist da nur mehr in der Copie vorhanden.
[86] Dietrich von Gemmingen war der Sohn Pleikarts, der 1515 starb und in Gemmingen begraben liegt. Dietrich war von Anfang ein eifriger Anhänger der Reformation, ja, er war der erste kraichgauische Ritter, der zur lutherischen Lehre übertrat. Mit Erhard Schnepf, Brenz, Capito, Buzer stand er in innigem Verkehr, und er, sowie seine Brüder Wolff und Philips bedauerten aufrichtig den Zwiespalt der Evangelischen wegen der Abendmahlslehre. Kurz vor seinem Tode widmet ihm Brenz seine Anmerkungen zum Buche Hiob, als Anerkennung seiner Frömmigkeit und ritterlichen Gesinnung.
[87] Wenn anstatt 3 ₰ bei den Kleidern 3 lb. gelesen wird, so stellt sich nach österr. Rechnung die Gesammtsumme allerdings auf 71 Pfd. und differiert nur in Schillingen und Pfennigen.