2) Bubma er grad[143] halt sein Vatter uͤberall schier nach: der Maxl Emanuel auf mein Ayd sag[144] / a junger Schißling thut sich so fruͤhzeitla ohni[145] wagn / den Tuͤrckn Gotts-jaͤmmerlich den Gruͤndt abzwagn[146].

3) Der Printz Eugeni deß Kaysers liebster General / unsern Chur-Printzen anfuͤhrt uͤberall / hat muͤssn helffa dem Alexander Stadt bombardiern / aufs schoissen / fechten sich exerciern.

4) Glei wie sein Vatta allzeit / ja a maͤchtiger Mann / Belgrad mit Stuͤrmen eingnommen schon / wann Gott das Leben dem Chur-Printzen lange Jahr verleicht / sein Vatta Maxl kein Haar nit weicht.

5) Juhe ihr Buebma jetzt gehn ma alle mit einand / jeder sein Treinerl[147] fuͤhr bey der Hand / wollma was wagn / weil ma gwunna Belgrad und Schlacht / last uns flangiern Tag und Nacht.

6) Blaßl thue Pfeiffen / Schalmay und Ditl-Dudl-Sack / mach auf mein Leib-Stuͤckl / Veitl gib den Dack / hab noch zwey Landmuͤntz / auf zwey gute Maß Bier / gsund unsers Chur-Printzen/ gilt mir und dir.

Das vierdte Lied.

1) Wer da / wer da / wer kombt vor die Zelten zur Nacht? weist nicht daß loschiret / Amor guberniret / allda allda.

2) Gut Freund / gut Freund / das kanst du wol sehen weil ich klein / Cupido der Kleine / gewaffnet alleine / solt seyn / solt seyn.

3) Nein nein / nein nein / gewaffnet laß ich niemands ein: thue dich nur weck trollen / sonst kombt die Patrollen / schlagt drein / schlagt drein.

4) Ja ja / ja ja / ich dich sambt den deinen nit acht / ich will dich durchkeulen / mit meinen Liebs-Pfeilen / bist schwach / bist schwach.