Welschland, zu Venedig, deßgleich
Im Römischen Reich war gewesen.
Er heiratet in Breslau die Witwe des Bildhauers und Stadtbaumeisters Friedrich Groß, der, wie der Poet mittheilt, 1588 gestorben war. Als den Hochzeitstag nennt Georg Reuter den 21. Mai 1589. Das ist aber falsch; denn, als der Sohn des Friedrich Groß am 20. Oktober 1589 sein Testament macht, war Gerhard Heinrich noch unverheiratet, und das Traubuch der Maria-Magdalenenkirche gibt als Datum der Verehelichung den 4. Juni 1590.
Aus der Ehe giengen, wie ferner der Poet berichtet, 8 Kinder hervor. Zwei derselben starben 1606; die Mutter, welche in demselben Jahre verschied, überlebten drei Söhne und drei Töchter.
Wichtiger sind die Angaben über des Meisters Herkunft, von der wir bis jetzt gar nichts wußten.
Der Geburt ist er aus Hohland,
Von Amßderdamm der Handelstadt,
Drin es manch schönen Künstler hat.
Kunstreich auch seine Eltern warn,
Von den er ehlich ist geborn.