Durch Homeyer’s Forschungen über die Hausmarken ist die auch für die Kunstgeschichte interessante Frage gründlich und erschöpfend erörtert worden, und es wird jetzt wol keinem mehr einfallen, ohne besonderen Anlaß jene Monogramme für Steinmetzzeichen zu erklären. Für die Verbreitung des Gebrauches der Hausmarke zeugen auch folgende Notizen, die ich Breslauer Stadtbüchern entnehme:

1428, Montag nach Oculi wird ein Beutel gefunden und abgeliefert, der mit grünem Wachse und dem Gemerke

(das Zeichen Anzeiger 1871, Sp. 15 ist unrichtig) versiegelt ist; (Liber excessuum).

1527, Jan. 13. werden sechzehn Häringstonnen mit dem Gemerk

erwähnt; (Protoc.)

1527, Jan. 18. vier Tonnen Hechte mit dem Zeichen

; zwei andere gezeichnet