Fußnoten:

[511] „Itinerarium sive peregrinatio excellentissimi viri artium ac utriusque medicinae Doctoris Hieronimi Monetarii de Feltkirchen civis Nurembergensis“. Codex lat. 431 der Münchener Hof- und Staatsbibliothek.

[512] Abhandlungen der historischen Classe der k. bayer. Akademie der Wissensch., Bnd. VII, 1. Abth. (1853), S. 289–362. Vergl. auch das „Archiv des histor. Vereines für Unterfranken und Aschaffenburg,“ XIV. Bnd., 3. Heft, 215–226.

[513] Anno 1510–1513 galt der Schwertgroschen 9 Pf. schwarzer Münze. Schmeller I, 1014.

[514] Es stand zuerst 14000 gulden, welche Summe gestrichen und am Rande auf 13793 gemindert ist.


Florian Stoß.[515]

1. Magister Michael Arnold, Prediger in Görlitz, hat etliche silberne Sache, im Gewicht von 4 Mark 1 Loth, und edle Steine Meister Florian dem Goldschmiede übergeben, der davon ein Pacificale machen soll und alles auf 33 Mark veranschlagt. Sein Schwager Nicolaus Neumann leistet Bürgschaft für rechtzeitige Ablieferung der Bestellung. 1515, vigilia Philippi et Jacobi (30. April). (Görlitzer Rathsarchiv: liber actorum von 1511–21, fol. 117 b.)

2. Der Görlitzer Rath verwendet sich 1520 vig. ascens. dni. (16. Mai) für denselben Künstler bei dem obersten Hofrichter des Königreichs Böhmen, Herrn Peter Berka von der Daube (Duba) auf Leipa, wegen einer Summe von 4 Floren 8 Groschen, die er dem Juden Simon schuldig sein sollte. Dieser hätte dem Goldschmiede Barren (Orig. borren) für „Venedisch Gut“ verkauft, es befände sich aber nicht also. (Nach dem Concept im liber missivarum von 1520.[516]

Die Identität des Meisters Florian mit dem Sohne des Veit Stoß unterliegt kaum einem Zweifel, zumal auch sonst kein Goldschmied dieses Namens in Görlitz vorkommt.[517]