Johann Wolfgang von Goethe.
Saß ich früh auf einer Felsenspitze,
sah mit starren Augen in den Nebel;
wie ein grau grundiertes Tuch gespannet,
deckt er alles in die Breit und Höhe.
Stellt’ ein Knabe sich mir an die Seite,
sagte: „Lieber Freund, wie magst du starrend
auf das leere Tuch gelassen schauen?
Hast du denn zum Malen und zum Bilden
alle Luft auf ewig wohl verloren?“