Ventor auf der Insel Wight. Seine übrigen Werke sind: "Poems" (1839); "The election", ein satirisches Gedicht in 7 Büchern (1841), und das Trauer-
spiel "Stafford" (1843). Seine gesammelten Prosawerke: "Essays and tales" gab Hare (1848, 2 Bde.) heraus; aus seinem Nachlaß erschienen: "Twelve letters by John S." (1851) und "The onyx ring"
(hrsg. von Hale, Boston 1856). Seine Biographie schrieb sein Freund Carlyle (Lond. 1851).
Sterlitamak, Kreisstadt im russ. Gouvernement Ufa, am Flüßchen Sterleja, das in die Bjelaja mündet, hat 2 Kirchen, eine Moschee, bedeutende Gerbereien und (1886) 9447 Einw.
Stern, leuchtender Himmelskörper, s. Fixsterne, Planeten, Kometen; heraldische Figur, Symbol des Glücks und des Ruhms; in der Nautik (unrich-
tig) das Hinterteil des Schiffs (vgl. Heck); als kriti-
sches Zeichen, s. Asteriskos.
Stern, 1) Julius, Komponist und Dirigent, geb.
8. Aug. 1820 zu Breslau, trat schon mit zwölf Jahren als Violinspieler öffentlich auf, ward 1834 auf
der Akademie der Künste zu Berlin Rungenhagens und Bachs Schüler in der Komposition und empfing 1843 auf zwei Jahre ein Staatsstipendium, das er zunächst zu einem längern Aufenthalt in Dresden benutzte, um bei Mieksch gründliche Studien im Gesang zu machen. Von hier begab er sich nach Paris, wo er als Dirigent des Deutschen Männergesangvereins glänzende Erfolge hatte. 1847 nach Berlin