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Sternschnuppengallerte - Sternwarte.
Steruschnuppengallerte, s. Nostoc.
Sterusingen, der in der Weihnachtszeit bis zum Dreikönigsabend ehedem weit und breit übliche Brauch, mit einem an einer Stange befestigten goldpapiernen Stern herumzuziehen und Weihnachts- oder Dreikönigslieder zu singen, um dafür eine Gabe zu erhalten. Bald sind es Erwachsene, bald Kinder, welche, meist als die drei Könige aus dem Morgenland verkleidet, von Haus zu Haus ziehen, um ihre Lieder vorzutragen und den Stern oder statt dessen auch einen Kasten mit Puppen zu zeigen.
Sterustein, s. Korund.
Sterntag, s. Tag.
Sterntypen, s. Fixsterne, S. 325.
Sternum (lat.), Brustbein.
Sternutatio (lat.), das Niesen (s. d.).
Stern von Indien, großbrit. Orden, gestiftet 26. Juni 1861 von der Königin Viktoria für das indische Reich. Der Orden besteht aus dem Souverän, dem Großmeister, welcher der Vizekönig von Indien ist, und 246 ordentlichen Genossen sowie einer unbegrenzten Zahl Ehrenmitglieder. Die Genossen teilen sich in drei Klassen: Großkommandeure (30), Kommandeure (72) und Genossen (144). Die Dekoration besteht in einer Kette aus Lotus, Palmzweigen und roten und weißen Rosen, in der Mitte die königliche Krone, an welcher das Ordenszeichen hängt, ein kameenartig in Onyx geschnittenes Brustbild der Königin in einem durchbrochenen Oval, mit der Devise: "Heaven's light our guide", überragt von einem Stern aus Diamanten. Der Ordensstern besteht in einem Mittelschild mit Diamantstern, von welchem Goldstrahlen ausgehen, und der auf einem blau und weiß geränderten Band ruht, welches die Devise in Diamanten zeigt.