South Paß City (spr. ssauth paß ssitti), Hauptort des Bergbaubezirks am Sweetwater (Nebenfluß des Platte) im nordamerikan. Territorium Wyoming, beim 2280 m hohen South Paß.

Southport (spr. ssauth-), beliebtes Seebad in Lancashire (England), 25 km nördlich von Liverpool (das "englische Montpellier"), mit allen Annehmlichkeiten für Badegäste, als Wintergarten, Aquarium, Landungsbrücke (1 km lang), großer Markthalle, Konzertsaal etc. und (1881) 32,206 Einw. Dicht dabei Birkdale mit 8706 Einw.

Southsea (spr. ssauth-ssih), Vorstadt von Portsmouth (s. d.), der Insel Wight gegenüber, mit Fort, wird als Seebad viel besucht.

Southwark (spr. ssáthärk), Stadtteil Londons, der City gegenüber, mit der ihn vier Brücken verbinden, hat (1881) 99,252 Einw. (als parlamentarischer Wahlbezirk aber 221,946). In ihm liegen die bemerkenswerte St. Saviour's-Kirche, die Zentralstation der Londoner Feuerwehr, die Hopfen- und Malzbörse, die Brauerei von Barclay u. Perkins etc.

Southwell (spr. ssauth-), Stadt in Nottinghamshire (England), mit Kathedrale und (1881) 2866 Einw.

Southwold (spr. ssauth-), Flecken in der engl. Grafschaft Suffolk, mit (1881) 2107 Einw. Auf der Reede bei S. (der sogen. Solebai) 7. Juni 1672 Seeschlacht zwischen der englischen Flotte unter dem Herzog von York (nachmaligem König Jakob II.) und der holländischen unter de Ruyter.

Soutien (franz., spr. ssutjang), Stütze, Unterstützung, Rückhalt; im Militärwesen s. v. w. Unterstützungstrupp, die hinter einer ausgeschwärmten Schützenlinie geschlossen zurückbleibende Truppenabteilung, welche nach Erfordernis in das Schützengefecht einzugreifen hat; s. auch Sicherheitsdienst.

Soutmann (spr. saut-), Peter, niederländ. Maler und Kupferstecher, geboren um 1590 zu Haarlem, bildete sich bei Rubens in Antwerpen, nach dessen Gemälden und Zeichnungen er eine Anzahl von Radierungen (vier Jagden, der wunderbare Fischzug, das Abendmahl nach Leonardo da Vinci) fertigte, und welchem er auch bei der Ausführung seiner Bilder half, und soll von 1624 bis 1628 als Hofmaler des Königs in Polen thätig gewesen sein. Seit 1628 war er wieder in Haarlem ansässig, wo er eine Werkstatt von Kupferstechern gründete, die unter seiner Leitung nach eignen und fremden Zeichnungen, besonders nach Rubens, stachen. S. selbst schloß sich in Haarlem mehr dem Frans Hals an, in dessen Art er mehrere Bildnisse und Schützenstücke malte und dekorative Malereien im Huis ten Bosch im Haag ausführte. Er starb 16. Aug. 1657.

Souvenir (franz., spr. ssuw'nihr), Andenken, Geschenk zum Andenken; auch s. v. w. Notizbuch.

Souveraind'or (spr. ssuwerän-), früher für die österreich. Niederlande geprägte Goldmünze, 22¼ Karat sein, im Wert von 14,224 Mk.