Synaptas, s. Emulsin.
Synapte (Synapta), s. Holothurioideen.
Synäresis (Synizesis, griech.), in der Grammatik s. v. w. Kontraktion (s. d.).
Synarthrosis (griech.), unbewegliche Knochenverbindung durch die Naht, die Knorpelfuge (Synchondrosis oder Symphysis) und die Syndesmosis (feste Vereinigung durch Bänder).
Syncelli (griech. Synkelloi), in der griech. Kirche etwa seit dem 4. Jahrh. Hilfs- oder Hausgeistliche, Vertraute der Bischöfe.
Synchondrose (griech.), s. Knochen, S. 877.
Synchronismus (griech., "Gleichzeitigkeit"), in der Geschichte das Zusammentreffen verschiedener Begebenheiten in einem und demselben Zeitpunkt. Synchronistische Geschichtserzählung nennt man daher diejenige, in welcher die in dieselbe Zeit fallenden Begebenheiten unter verschiedenen Völkern und in verschiedenen Ländern nebeneinander fortschreitend dargestellt werden. Zum Studium der Geschichte dienen synchronistische Tabellen, d. h. Verzeichnisse, in denen in nebeneinander stehenden Kolumnen die Hauptbegebenheiten der Geschichte verschiedener Völker angeführt sind.
Syndaktylie (Daktylosymphysis, griech.), Verwachsung der Finger untereinander. Kommt angeboren vor und ist entweder so vollkommen, daß man nur am Skelett die einzelnen Finger getrennt erkennen kann, oder mehr oberflächlich, so z. B. daß eine Art Schwimmhaut die ersten Fingerglieder verbindet. Erworben wird S. nach Verbrennungen. Die Behandlung besteht in der operativen Trennung der Finger, oder sie sucht durch Dehnungen und Bewegungen narbige Verwachsungen beweglicher zu machen.
Syndesmologie (griech.), Bänderlehre, Teil der Anatomie (s. d.).
Syndesmose (griech.), s. Knochen, S. 877.