S. [135]. Voss, Zeitmessung der deutschen Sprache S. 127.

S. [136]. Humboldts Bemerkung steht in § 102 seiner Schrift über Hermann und Dorothea (S. 201 der 4. Auflage; gesammelte Werke Band 4, S. 266)

S. [138]. Der Bericht Goethes an Schiller in seinen Briefen vom 8. und 15. April 1797 (Briefwechsel zwischen Schiller und Goethe Band 1, S. 257. 260 Spemann). Humboldts prosodische Bemerkungen stehen in seinen Briefen an Goethe vom 6. und 30. Mai 1797 (Goethes Briefwechsel mit den Gebrüdern von Humboldt S. 32; Goethejahrbuch Band 8, S. 67).

Riemer, Mitteilungen über Goethe Band 2, S. 586.


Andre deutsche Epen (Luise von Voss, Messias von Klopstock) zur Vergleichung.

S. [139]. Ueber Vossens Luise vgl. noch Gedanken über Goethe S. 228.

Andre Urteile Niebuhrs zitiert Hehn in den Gedanken über Goethe S. 103. 132.

Goethe schreibt an Schiller am 28. Februar 1798: »Mein Gedicht scheint, wie ich aus diesen Nachrichten sehe, Voss nicht so wohlthätig als mir das seine. Ich bin mir noch recht gut des reinen Enthusiasmus bewusst, mit dem ich den Pfarrer von Grünau aufnahm, als er sich zuerst im Merkur sehen lies, wie oft ich ihn vorlas, so dass ich einen grossen Teil davon noch auswendig weiss, und ich habe mich sehr gut dabei befunden, denn diese Freude ist am Ende doch produktiv bei mir geworden, sie hat mich in diese Gattung gelockt, den Hermann erzeugt, und wer weiss was noch daraus entstehen kann. Dass Voss dagegen mein Gedicht nur se defendendo geniesst, thut mir sehr leid für ihn. Denn was ist dann an unserm ganzen bisschen Poesie, wenn es uns nicht belebt und uns für alles und jedes, was gethan wird, empfänglich macht? Wollte Gott, ich könnte wieder von vorn anfangen und alle meine Arbeiten als ausgetretene Kinderschuhe hinter mir lassen und was Besseres machen« (Briefwechsel zwischen Schiller und Goethe Band 2, S. 51 Spemann).

S. [140]. Schiller, Sämtliche Schriften Band 10, S. 489 Anmerkung Goedeke.