iu ist immer in eu (ew) aufgelöst.
ie steht gewöhnlich; so in ye 1, 3; yeglicher 2, 7; nie 5, 11; liechter 7, 2; nyemant 9, 17; 11, 9; yeglich 11, 11; geniessen 14, 5 u. a.; aber auch ymmer 1, 12 und sonst auch regelmässig so und nymer 7, 1.
ou bleibt selten unverändert, wie in ouch 8, 6; geht gewöhnlich in au über.
Für öu ist gewöhnlich eu; so zerstrewen 7, 17; hewschrickeln 9, 3; aber auch ö; so fröden 12, 1; fröe 12, 18.
uo ist gewöhnlich verwandelt in u, daneben ist es aber auch unverändert; so in tůst 3, 8; pflůg 4, 7; gůter 4, 16; flůtt 5, 6; geflůcht 5, 9; slůg 8, 2 u. a.
üe ist immer in ü verwandelt.
s vor l und w wird gewöhnlich zu sch; so schwärlich 3, 14; verschweig 4, 1; geschlecht 9, 3; 14, 3; aber vereinzelt swig 10, 6.
z ist nicht immer zu s geworden; so waz 3, 3; daz 7, 5; 8, 8; jämerlichez 7, 7 u. a.
Allen Hss. gemeinsam ist die Verdoppelung und Häufung von Consonanten, z. B. kunfftig, auff, cappittell, helffen u. a., worin jedoch keineswegs irgendwie Consequenz herrscht. Ich habe daher, wo möglich, eine Vereinfachung eintreten lassen, und nur da Doppelconsonanz gelassen, wenn dieselbe mit Consequenz und in allen Hss. durchgeführt war.