Na ja ... na also ...
Und endlich klappte er den Brief zusammen. Wollte ihn in den Umschlag schieben ... Da auf einmal blieben seine Augen an etwas hängen, das er nicht begriff. Auf der letzten Seite des Bogens, am unteren Rande und mit dem Kopfe nach unten, fand sich ein Monogramm aus den Buchstaben T und H und darüber der Zirkel eines wohllöblichen C. C. der Franconia zu Leipzig.
Was war das?!
T. H.? Oder ... H. T.? Und darüber der Frankenzirkel?
Kein Name der verflossenen Korpsbrüder fing mit einem H an, aber mit einem T? Thumser? Hans ... Thumser ... Das ... stimmte ...
Was war das? Wie kam Jucunda Buchner zu einem Briefbogen von Hans Thumser?! Teufel —
Hatte der am Ende den Makler gespielt? Und geholfen, ihm diese ungeheure Blamage einzubrocken?!
Valentin Pilgram dachte nach. Nun, der kleine Thumser war ein Faselhans, hatte den Kopf voll konfuser Ideen, voll unvorschriftsmäßiger, inkorrekter, umstürzlerischer Gedanken über allerhand heilige, unantastbare Dinge, Dinge, die immer so gewesen waren und immer so bleiben sollten ... Sah ein bißchen von oben herab auf alle Menschen und Zustände — aber eine Gemeinheit, eine heimtückische Verräterei und Niedertracht — die war ihm denn doch nicht zuzutrauen ...
Aber — wie war dies — Unfaßbare da — zu erklären?!
War denn irgendeine Möglichkeit, daß Jucunda und der versedrechselnde, kunstsimpelnde Korpsbruder in Berührung hätten kommen können?