Die Pferde zogen an.

Klaus Tiedemann war im Wagen aufrecht stehen geblieben und hörte der beiden Männer Bericht.

Heute früh, bald nachdem die Tagschicht eingefahren, war das Unglück geschehen. Es mußten sich giftige Gase entzündet haben. Bis vor kurzem war an ein Einfahren der Rettungsmannschaft noch nicht zu denken gewesen.

Klaus Tiedemann hob den Kopf nach rechts, wo sich in der abendlichen Dämmerung über den Getreidefeldern mächtige Rauchwolken schoben.

»Dort?«

»Nein, das ist die Maximilianszeche, die brennt seit 30 Jahren. Die Zeche 2 liegt da links drüben!«

Sie bogen in die Dorfstraße ein.

In dichten Wolken wehte der Staub.

Die niederen, aus Lehm gebauten Häuser schienen verlassen.

Alt und jung mochte an der Unglücksstelle weilen.