»Alles zugegeben.« Klaus Tiedemann überhörte geflissentlich des anderen Ausfälle. »Aber in so kurzer Zeit?«
»Ich hab' Schulden zu bezahlen gehabt, dann die Reisen und die Repräsentationspflichten. Sah Clo einen Schmuck, so mußte sie ihn haben. Oft mußten wir dreifache Wohnung bezahlen; hier in der Stadt, in irgendeiner Pension und auf dem Lande. Clo hat nichts vom Wirtschaften verstanden; sie ist wie eine Prinzessin aufgewachsen.«
»Clo hat gewiß nicht die Hauptschuld, du hast hoch gespielt.«
»Wer sagt das?«
»Hat es meine Frau gesagt?« Er bekam keine Antwort. »Natürlich weißt du es von ihr! Ich sollte wahrscheinlich wie ein Hund leben, wenn ihr die Herren spieltet? Bitter genug, daß ich von euch das Almosen nehmen mußte.«
»Vielleicht wäre es für beide Teile besser, du hättest es nicht getan.« Klaus Tiedemann warf die Papiere durcheinander. »Lassen wir das Streiten, wir kommen damit zu keinem Ende. Wir werden die Mansbergschen Fabriken übernehmen und die übrigen Gläubiger befriedigen.«
Lecart schöpfte neue Hoffnung: »Das ist gar nicht nötig«, sagte er schnell.
»Es ist besser so.«
»Bitte.«