Durch Tränen lächelnd sieht sie zu ihm auf: »Du Lieber, du Guter!«

Mit schmerzlichem Zucken um den Mund sagt er:

»Er gehört nun auch zu uns, Hilde; er muß mich glauben machen, daß das Leben noch Glück für uns hat.«

Er hebt den Kopf, er hört der anderen Schritte; schon steht Gerhard in der Tür.

Er streckt ihm die Hände entgegen.

»Laß gut sein, Vater,« sagt der, »ich will's den anderen schon auswischen, du sollst nicht umsonst gelebt haben!«

Es ist der Blick des alten Tiedemann, der ihm aus den jungen Augen seines Sohnes entgegenkommt, in Liebe und Kraft.

Buchdruckerei
Rudolf Mosse
Berlin SW