Mosaik in S. Vitale
Dieses Was ist der Inhalt, welchen nur die Kunst in sich fassen kann, und welchen nur die Kunst zum klaren Ausdruck bringen kann durch die nur ihr gehörenden Mittel.
[1] Dieses „Heute“ und „Morgen“ ist im Inneren den biblischen „Tagen“ der Schöpfung ähnlich.
[2] Weber, der Komponist des „Freischütz“, meinte von derselben (d. h. die VII. Symphonie Beethovens): „Nun haben die Extravaganzen dieses Genius das Nonplusultra erreicht; Beethoven ist nun ganz reif fürs Irrenhaus.“ Bei der spannenden Stelle zu Beginn des ersten Satzes auf pochendem „e“ rief Abbé Stadler, als er sie zum ersten Male hörte, einem Nachbar zu: „Es kommt immer noch das—„e“—es fällt ihm eb'n nix ein, dem talentlosen Kerl!“ („Beethoven“ von August Göllerich, siehe S. 1 in der Serie „Die Musik“, herausgegeben von R. Strauß.)
[3] Sind nicht manche Denkmäler eine traurige Antwort auf diese Frage?
[4] Es ist hier oft die Rede vom Materiellen und Nichtmateriellen und von den Zwischenzuständen, die „mehr oder weniger“ materiell bezeichnet werden. Ist alles Materie? Ist alles Geist? Können die Unterschiede, die wir zwischen Materie und Geist legen, nicht nur Abstufungen nur der Materie sein oder nur des Geistes? Der als Produkt das „Geistes“ in positiver Wissenschaft bezeichnete Gedanke ist auch Materie, die aber nicht groben, sondern feinen Sinnen fühlbar ist. Was die körperliche Hand nicht betasten kann, ist das Geist? In dieser kleinen Schrift kann nicht darüber weiter geredet werden, und es genügt, wenn keine zu scharfen Grenzen gezogen werden.